Internetökonomie

Um den durch das Internet induzierten Strukturwandel noch besser gestalten zu können, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Schwerpunktprogramm "Internetökonomie" gestartet.
Eine Besonderheit des Forschungsclusters ist die Zusammenarbeit von bis zu zwölf Lehrstühlen aus mehreren Fachbereichen in jedem der sieben regionalen Forschungsschwerpunkte. Mit diesem Förderangebot setzt das Referat "Internet" des BMBF einen Themenbereich um, der im Förderprogramm "IT-Forschung 2006" angekündigt worden ist und sich an den Leitvisionen des Forschungsdialogs FUTUR orientiert.
Auf diesen Projekt Seiten ( www.internetoekonomie.net ) finden Sie aktuelle Informationen zu dieser Fördermaßnahme, d.h. Nachrichten zu dem Themengebiet, Ergebnisse aus den Projekten und Hinweise auf Veranstaltungen.

Logo: Internet-Ökonomie
Logo Internetökonomie


Wer wir sind

Der Projektträger im DLR (PT-IN - InternetGrundlagen und -Dienste) wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit der fachlichen und administrativen Abwicklung der Förderbekanntmachung "Internetökonomie" beauftragt.

Was wir tun

In enger Zusammenarbeit mit dem BMBF wirken wir bei der Gestaltung des Förderbereichs mit und setzen die Förderaktivitäten im Programmbereich Internetgrundlagen und -Dienste um. Wir sind Anlauf- und Ansprechstelle für Antragsteller zu diesem Thema und beraten Forschungsinteressenten bei der Einordnung ihrer Projektideen.

Wir organisieren den Auswahlprozess und unterstützen die zur Antragstellung Aufgeforderten bei der Erarbeitung der Unterlagen.

  • Beratung, Entgegennahme und Begutachtung von Förderanträgen
  • Prüfung der Unterlagen auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Rechtsverbindlichkeit

Unsere Aufgaben umfassen neben der wissenschaftlichen Projektbegleitung auch die administrative Beratung und Begleitung bei der Projektdurchführung. Bei der Betreuung der Vorhaben unterstützen wir durch:

  • Laufende Abrechnung der Vorhaben (z.B. Mittelüberwachung, Zwischenberichte)
  • Projektabschlüsse
  • Auswertung der Arbeitsergebnisse

Die fachlich-inhaltliche Betreuung der Vorhaben umfaßt auch die Durchführung von Veranstaltungen, Statusseminaren, Workshops usw. zu Themen aus dem Bereich Internetgrundlagen und -Dienste.


Folgende sieben Forschungsprojekte werden gefördert

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Aufbau von Forschungsschwerpunkten (FSP) zum Themengebiet "Internetökonomie". Die Förderung ist zunächst bis Ende 2007 ausgelegt, mit der Möglichkeit einer Verlängerung um weitere vier Jahre. Die zugrunde liegende Bekanntmachung mit den Richtlinien zur Förderung von Forschungsschwerpunkten auf dem Gebiet "Internetökonomie" wurde am 25.06.2002 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Auswahl- und Antragsphase endete im 2. Quartal 2003.

Zukunftsforum Internetökonomie

Nach der zum Teil übereilten Interneteuphorie der letzten Jahre beginnt jetzt auf breiter Front eine stärker systematische Entwicklung von internet-basierten Anwendungen. Die Tagung stellt aktuelle Forschungsergebnisse zum Internet der nächsten Generation vor. Die Referenten zeigen an Beispielen, wie Technologien in neuen Branchen und Wertschöpfungsketten umsetzbar sind. Ergänzt wird dies durch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den wirtschaftlichen und soziokulturellen Auswirkungen der Internetökonomie sowie der politischen Gestaltung der Rahmenbedingungen. Der Schwerpunkt liegt auf Methoden zur Entwicklung von Anwendungen und den dazugehörigen Geschäftsmodellen. Die begleitende Postersession soll zeigen, wie es gelingen kann, dabei auch neue Dienste wie Web Services und Grid Computing im Alltag umzusetzen. Ziel ist es die Forschungsergebnisse zu strategischen Werkzeugen im Wettbewerb zu entwickeln.

Mit dem Zukunftsforum soll ein Dialog zwischen Wirtschaft, Forschung und Politik über die Prioritäten für die Forschung im Bereich der Internetökonomie angestoßen werden. Der Dialog soll auch die Verzahnung zwischen Forschung und Wirtschaft stärken, so dass die Chancen des Internet in Deutschland intensiver genutzt und aktiver mitgestaltet werden.